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Hörfeldskalierung

Bei der Hörfeldskalierung wird das individuelle Lautheitsempfinden des Patienten ermittelt. Dem Patienten werden hierzu im Freifeld unterschiedliche Rauschsignale angeboten, die in Frequenzlage und Schalldruck variieren. Der Patient bewertet dann die Wahrnehmung des Geräuschs auf einer Skala von Nicht gehört bis Zu laut .

Hörfeldskalierung

Hörfeldskalierung eines Normalhörenden. Auf der x-Achse ist der Schalldruck des angebotenen Signals aufgetragen, auf der y-Achse das Schallempfinden des Patienten. Die tief gefärbten Flächen geben den Normbereich an.

Durchführung der Messung

  1. Ausgeschaltete Aktivbox über Adapterstecker an grünen Anschluss der Soundkarte anschließen.
  2. Aktivbox einschalten.
  3. Bei der Erstinbetriebnahme Pegel der Aktivbox einstellen: Schallpegelmesser kalibrieren
    1. Brüel & Kjaer 2636 Schallpegelmesser mit Kondensatormikrofon 4136 einstellen: Polarisationsspannung 200 V, Input Section Gain 30 db. Output section gain 0 db. RMS averaging times fast, Detector output log 30 db, Anzeigeskala SA 0263, alle Filter Aus.
    2. Mikrophon auf den Akustischen Kalibrator stecken und mit einem Schraubenzieher das Potentiometer Preamp. sens adj. so einstellen dass in der Skala der Wert 23.8 = 93.8 db angezeigt wird.
    3. Mikrophon im Abstand vom 1 m vor der Aktivbox aufbauen, Würzburger Hörfeldskalierung starten, Extras | Kalibrierung | Box aufrufen. Mit Potentiometer ab Aktivbox und Schiebereglern der Software so einstellen, dass ein Schallpegel von 90 db gemessen wird.
  4. Patient nimmt im Abstand von 1 m vor der Aktivbox Platz.
  5. Messung durchführen.
  6. Aktivbox ausschalten.
  7. Aktivbox von der Soundkarte abstöpeseln.