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Behandlung chronischer Mittelohrentzündungen / Cholesteatom
Im wesentlichen können
zwei Formen der chronischen Mittelohrentzündung unterschieden werden: die
Schleimhauteiterung und die Knocheneiterung (syn. Cholesteatom). Während
die Schleimhauteiterung "lediglich" zu Hörminderung und Ohrfluß
führt, kann das Cholesteatom überlriechenden Ohrfluß und schwerwiegende
Komplikationen wie z.B. Hirnabszeß hervorrufen. Eine Operation ist deshalb
unumgänglich.
Sie wird in örtlicher
Betäubung oder in Narkose durchgeführt. In aller Regel ist das Ziel,
die chronische Entzündung zu entfernen und gleichzeitig das Hörvermögen
zu verbessern. Hierfür wird soweit möglich auf die körpereigenen
Gehörknöchelchen zurückgegriffen, doch ist dies nicht immer möglich,
so daß dann Prothesen zum Einsatz kommen.
Diese Prothesen sind auf dauerhaften Verbleib im Mittelohr konstruiert und führen
in aller Regel zu keinerlei Beeinträchtigung (z.B. Flughafen-Metalldetektoren,
große Magnetfelder etc.).