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Lappenplastik

Lappenplastiken setzen wir immer dann ein, wenn wir das Ziel haben, durch Verwendung körpereigenen Gewebes eine durch Operation oder Unfall verlorengegangene Funktion eines Organes oder Defekte in der Haut wiederherzustellen bzw. zu verschließen. Im Bereich der Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie betrifft dies neben Defekten der Gesichtshaut (einschließlich Mund, Nase und Ohren) vor allem die Funktion des Schluckens und die sichere Gewährleistung der Wundheilung.

Besondere Bedeutung haben die mikrochirurgisch anastomosierte Lappen; sie erlauben uns, im Falle eines bösartigen Tumors je nach Sitz ausgedehnte Resektionen vorzunehmen, und Ihnen trotzdem eine weitgehend normale Funktion zu erhalten, da der entstandene Defekt durch körpereigenes stabil verschlossen wird. Der Verschluß ist in aller Regel so sicher, daß anschließend auch noch eine Bestrahlung erfolgen kann, ohne daß die Operationswunde wieder aufgeht.