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Entfernung der Gaumenmandeln mit oder ohne Rachenmandel


Die Entfernung der Gaumenmandel mit oder ohne Entfernung der Rachenmandel kann aus verschiedenen Gründen erforderlich werden. Der Eingriff kann in Narkose oder in örtlicher Betäubung vorgenommen werden.
Häufig wird der Eingriff bei schulpflichtigen Kindern notwendig; wir werden dann versuchen, Ihnen einen Termin anzubieten, der in den Schulferien liegt. Bei kleineren Kindern besteht die Möglichkeit zum Rooming-In in unserer Kinderstation.

Unter den möglichen unerwünschten Nebenwirkungen (Komplikationen) ist besonders die Nachblutung hervorzuheben; um eine solche mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit zu vermeiden, werden wir in aller Regel einen stationären Aufenthalt nach der Operation von 5 Tagen (Erwachsene) bzw. 6 Tagen (Kinder) empfehlen. Außerdem empfehlen wir, während der ersten 14 Tage nach der Operation körperliche Anstrengung und Rauchen zu vermeiden. Bezüglich der Nahrung habe sich säurehaltige Getränke und Speisen als nachteilig erwiesen (also z.B. keinen Multivitaminsaft mitbringen), ansonsten sollte eine normale Kost gewählt werden.

Eine zu große Rachenmandel kann bei Kleinkindern zu Behinderung der Nasenatmung und Schwerhörigkeit führen; sie wird oftmals zusammen mit den Gaumenmandeln entfernt, häufig jedoch wird die Entfernung der Rachenmandel (Adenotomie, volks. "Polypenentfernung") auch als alleiniger Eingriff durchgeführt.