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Septumplastik
Eine schiefe Nasenscheidewand
kann zu einer behinderten Nasenatmung führen; in der Regel wird der Eingriff
nicht vor Abschluß des Knochenwachstums durchgeführt, also etwa dem
16. Lebensjahr.
Die Operation erfolgt in Narkose. Um den Operationserfolg zu sichern, werden
wir bei Ihnen in aller Regel auf beiden Seiten der Scheidewand zwei Silikonfolien
einlegen, die die Scheidewand in ihrer geraden Form stabilisieren und nach 10
Tagen entfernt werden. Eine mögliche Komplikation der Operation ist die
Nachblutung aus der Wunde; um diese möglichst sicher zu vermeiden, legen
wir bei Ihnen in aller Regel auf jeder Seite ein oder zwei Tamponaden in die
Nase, die nach 48 Stunden entfernt werden. Diese Tamponaden bestehen aus besonders
weichem Schaumstoff, der mit Silikon ummantelt ist und deshalb an der Wunde
nicht anklebt; ihre Entfernung ist somit auch nicht schmerzhaft. In aller Regel
ist die Entlassung am 5. oder 6. Tag nach der Operation möglich. Meist
ist anschließend eine intensive Nachbehandlung für etwa 7 Tage durch
Ihren niedergelassenen HNO-Facharzt erforderlich.
Häufig wird die Korrektur einer schiefen Nasenscheidewand mit der Kappung
zu großer Schleimhautpolster im Inneren der Nase (Conchotomie) verbunden.
Das verlängert den stationären Aufenthalt nicht.
Eine unerwünschte Änderung der äußeren Nasenform ist als
extrem seltene Komplikation möglich; die Hautschnitt für die Operation
liegen im Naseninneren. Sollten Sie eine Korrektur der äußeren Nasen
wünschen, so handelt es sich um eine Septorhinoplastik.